Kapitalmarktrecht

Das Kapitalmarktrecht ist ein Rechtsgebiet, welches in der heutigen Zeit einen wichtigen Stellenwert sowie enormen Zuwachs aufweist. Hierbei sind alle Rechtsbeziehungen zwischen Kapitalanlegern und den Initiatoren zu verstehen, welche die Kapitalanlage herausgegeben haben. In diesem Zusammenhang und einer sich daraus ergebenden Haftungsproblematik sind mögliche Klagegegner vor allem Banken, Anlageberater und Anlagevermittler, welche in persönlichen Kontakt mit den Anlegern treten. Hierbei kommt es häufig zu Falschberatung bezüglich einer Kapitalanlage.

In gewerblichen und unternehmerischen Bereichen ist gewinnorientiertes Wirtschaften in jeglicher Form grundsätzliche Voraussetzung für ein Unternehmen, welches am Markt Bestand haben will. Doch finden sich Investitionen in Kapitalanlagen verschiedenster Art nunmehr auch in den Kreisen der Klein- und Privatanleger in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit.

Die steigende Zahl von Kleinanlegern auf dem Gebiet der Kapitalanlagen über den Bereich von Festgeldern, Sparbüchern und Laufzeitkonten hinaus ist nicht zuletzt dem wachsenden Bedürfnis nach einer umfassenden privaten Altersvorsorge geschuldet. Die große Nachfrage führt dabei zu immer mehr neuartigen Formen von Kapitalanlagen. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass unwissende Kleinanleger mangels ordnungsgemäßer Beratung und Aufklärung über die Risiken der jeweiligen Anlageform in Kapitalanlagen investieren und dabei ihre Ersparnisse im Glauben an eine umfassende Altersvorsorge verlieren.

Die Rechtsprechung hat insoweit die Rechte der Anleger gegenüber den Banken und sonstigen, an den Kapitalanlagen Beteiligten, gestärkt. Es ist unser Bestreben Sie über Ihre Rechte und Möglichkeiten aufzuklären sowie ein bestmöglichstes außergerichtliches Ergebnis zu erzielen. Natürlich vertreten wir Sie auch gerichtlich, wenn Probleme im Zusammenhang mit Kapitalanlagen auftreten und Sie beispielsweise geschädigt wurden (z.B. durch eine Falschberatung durch den Anlageberater oder einen Finanzberater).

Mögliche Schwierigkeiten im Fachbereich Banken- und Kapitalmarktrecht können in einer großen Anzahl von Konstellationen auftreten. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich zeigen sich uns immer wiederkehrende Probleme.

Stellen sich Angaben im Verkaufsprospekt der Anlage als unrichtig oder unvollständig heraus, so kommt eine Prospekthaftung in Betracht. Hierbei ist der Anleger für die zumeist immens eingetretenen finanziellen Nachteile zu entschädigen. Denn der Anleger hat ein schützenswertes und anerkanntes Interesse daran, dass ihm alle wesentlichen Umstände der Kapitalanlage offenbart werden. Geschieht dies nicht und hätte sich der geschädigte Anleger bei Kenntnis dieser Umstände anders entschieden, so stehen ihm Schadenersatzansprüche gegenüber den Prospektherausgebern und Initiatoren der Kapitalanlage zu.

In diesem Rahmen bestehen ferner Ansprüche des Kapitalanlegers aufgrund eines Kapitalanlagebetruges. Dies ist der Fall, insofern vorsätzlich unrichtige und unvollständige Angaben in das Verkaufsprospekt aufgenommen worden sind. Dies ist sicherlich keine Seltenheit. Die Urteile, welche im Rahmen der Prospekthaftung in jüngster Vergangenheit ergangen sind, unterstreichen diese Aussage in erheblichem Maße.

Ferner erfordert die Komplexität und Vielfältigkeit der Anlagemöglichkeiten eine umfangreiche Aufklärung der Kapitalanleger. Hierbei ist es die Pflicht von Vermittlern den „Kunden“ die Anlage zu erläutern und diese Anlage auf ihre Richtigkeit bzw. Schlüssigkeit gerade in Bezug auf die Prospektangaben zu überprüfen. Kommt der Vermittler dieser Pflicht nicht im erforderlichen Maße nach, entstehen Schadenersatzansprüche. Diese stützen sich zumeist auf eine fehlende Risikoaufklärung. Ein Anlageberater muss darüber hinaus noch die Vermögensziele und Vermögenssituation des Anlegers sowie dessen Anlageerfahrungen mit berücksichtigen. Es entsteht eine umfangreichere Aufklärungspflicht, wie zum Beispiel über Innenprovisionen („Kickbacks“).

Doch auch Banken haften zunehmend aufgrund der hier dargestellten Probleme. Zumeist nehmen Anleger im Rahmen der Kapitalanlageberatung ein Darlehen bei einer vom Vermittler oder Berater empfohlenen Bank auf. Dieses Darlehen stellt sich häufig als eine Art wirtschaftliche Einheit mit dem Abschluss der Kapitalanlage dar, wodurch dem Anleger das Recht zustehen kann, das Darlehen der Bank nicht zurückzugewähren, sondern vielmehr den noch bestehenden Wert der Kapitalanlage. Dies ist häufig der letzte Rettungsanker.

Haben Sie Fragen oder Probleme mit Ihrer Kapitalanlage oder sind Sie bei der Wahl der Kapitalanlage fehlerhaft beraten worden (durch den Finanzberater oder Anlageberater), so können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden. Unser erfahrenes Team steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

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