Sozialrecht

Wir, die Rechtsanwälte der Kanzlei Merz und Stöhr aus Dresden, verfügen in jedem Bereich des Sozialrechts über ausgewiesene und langjährige Erfahrung. Das Sozialrecht greift in alle Lebensbereiche ein. Es betrifft unmittelbar jeden Bürger. Es regelt die breite Vorsorge für Wechselfälle des täglichen Lebens bei Alter, Tod, Invalidität, Krankheit und Arbeitsunfall. Das Recht der Arbeitsförderung betrifft darüber hinaus die Verhinderung von Arbeitslosigkeit und die Versicherung und Fürsorge für Arbeitslose.

Das Behinderten-, Fürsorge- und Versorgungsrecht widmet sich den Ansprüchen der Benachteiligten, der Behinderten und Sozialhilfeempfänger. Dem Sozialrecht obliegt auch die globale Organisation des Gesundheitswesens. Insgesamt beansprucht in Deutschland das Sozialbudget, auf das sich Sozialrecht bezieht, nicht ohne Grund ungefähr ein Drittel des gesamten Bundeshaushalts.

Gerechte Lösungen für die Mandanten zu finden, insbesondere den Mandanten zu den ihnen zustehenden Ansprüchen zu verhelfen, haben  sich  die  Rechtsanwälte bei Merz & Stöhr aus Dresden zur Aufgabe gemacht. Nur ein Fachanwalt für Sozialrecht vermag den Mandanten optimal und zielgerichtet zu vertreten.

Das Sozialrecht regelt alle Fragen rund um die soziale Sicherheit. Steht mir eine Erwerbsminderungsrente oder eine Intelligenzrente zu? Wie bin ich nach einem Unfall (Arbeits-/Wegeunfall) abgesichert? Kann ich meinen Anspruch auf BAföG einklagen? Wer erhält Leistungen aus der Pflegeversicherung? Muss ich, und wenn ja, in welcher Höhe Unterhalt für meine Eltern leisten?

Auch wenn Sie aufgrund von Krankheit, Behinderung, Schwerbehinderung oder Alter nicht aus eigener Kraft für Ihren Unterhalt aufkommen können, greift das Sozialrecht. Kommt es deshalb zu Streitigkeiten, sind unsere Spezialisten als Fachanwalt für Sozialrecht die richtigen Ansprechpartner für Sie.

Inhaltsverzeichnis

Opferanwalt – Ansprüche nach dem OEG

Prüfung Scheinselbstständigkeit

Anerkennung von Arbeitsunfällen / Berufskrankheiten – Höhe der MdE

Anerkennung vom Grad der Behinderung - GdB

Wechsel von der PKV in die GKV

Vermeidung von Sozialregress

Sperrfristenvermeidung

(Hinweis: Die jeweiligen Punkte auf dieser Seite umreißen die einzelnen rechtlichen Problemfelder lediglich im Groben. Sollten Sie sich für ein spezielles Thema interessieren und hierzu weitergehende Informationen wünschen, so nutzen sie bitte die Verlinkungen auf der rechten Seite, oder am Ende des jeweiligen Abschnitts für detaillierte Informationen).

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass auch die „weiterführenden Informationen“ nur die grundlegenden Probleme der einzelnen Bereiche im Sozialrecht ansprechen können und auch diese nur in den Grundzügen erläutern. Wir, die Rechtsanwälte von Merz & Stöhr, weisen darauf hin, dass die Lektüre der vorstehenden Ausführungen keine persönliche Rechtsberatung ersetzen kann, sondern lediglich eine erste Informationsgrundlage darstellt. Für ein solches persönliches Beratungsgespräch stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Dabei sind wir grundsätzlich deutschlandweit aktiv. Im Bereich des Sozialrechts konzentriert sich unsere Tätigkeit dabei vor allem auf den Freistaat Sachsen, insbesondere die Region Dresden aber auch Chemnitz, Görlitz, Wurzen, Oschatz, Radeberg, Freital, Dippoldiswalde, Löbau, Pulsnitz, Bischofswerda, Hoyerswerda, Altenberg, Moritzburg, Döbeln, Großröhrsdorf, Grimma, Großenhain, Nossen, Pirna, Mittweida, Zwickau, Kamenz, Meißen, Bautzen, Riesa, Freiberg und Leipzig. Unser Fachanwalt für Sozialrecht aus Dresden ist für Sie da.

Der Ansprechpartner „Sozialrecht“ der Kanzlei

Herr Rechtsanwalt Dirk Erler, Fachanwalt für Sozialrecht, studierte Rechtswissenschaft an der Alma Mater Lipsiensis in Leipzig. Im Rahmen seiner Ausbildung legte Herr Rechtsanwalt Erler sowohl das erste als auch das zweite juristische Staatsexamen ab.

Seit dem Jahr 2000 ist Herr Rechtsanwalt Erler als Rechtsanwalt tätig, hier insbesondere in den Rechtsgebieten des Sozialrechts. Darüber hinaus begleitet Herr Rechtsanwalt Erler Mandanten in den Bereichen des Verkehrsrechts, des Verkehrsstrafrechts sowie des Ordnungswidrigkeitenrechts, Versicherungs- sowie Familien- und Erbrechts.  

Auf Grund seiner umfangreichen und fundierten Kenntnisse im Sozial- und Verkehrsrecht, wurde ihm 2007 der Titel „Fachanwalt für Sozialrecht“ und 2009 der Titel „Fachanwalt für Verkehrsrecht“ verliehen.

Herr Rechtsanwalt Erler ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des Sozialrechts, was er bereits durch zahlreiche Vortrags-und Weiterbildungsveranstaltungen sowie regelmäßige Publikationen belegt hat.

Opferanwalt – Ansprüche nach dem OEG

Das Gewaltmonopol und damit der Schutz der Bürger vor Straftaten liegt ausschließlich beim Staat. Versagt der Staat beim Schutz seiner Bürger und kommen diese dadurch zu Schaden, ist der Staat verpflichtet, diesen zumindest teilweise zu kompensieren.

Durch das Opferentschädigungsgesetz (OEG) soll dies gewährleistet werden und Opfern von Gewaltdelikten, die durch solche gesundheitlich geschädigt, erwerbsunfähig, hilflos oder pflegebedürftig werden, Unterstützung gewähren. Dies geschieht unter anderem durch die Übernahme der Heil- und Behandlungskosten. Der Umfang dieser Leistungen ist zum Teil größer als bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Dieser Anspruch steht grundsätzlich allen Menschen zu, die sich rechtmäßig in Deutschland aufhalten – losgelöst von der Nationalität.

[weiterführende Informationen]

Prüfung Scheinselbstständigkeit

Nicht jeder, der denkt einer selbstständigen Tätigkeit nachzugehen, ist unter sozialversicherungsrechtlichen Gesichtspunkten tatsächlich selbstständig. Scheinselbstständigkeit liegt vor, wenn jemand zwar nach der zu Grunde liegenden Vertragsgestaltung selbstständige Dienst- oder Werksleistungen für ein fremdes Unternehmen erbringen soll, tatsächlich aber nichtselbstständige, weisungsgebundene Arbeiten in einem faktischen Arbeitsverhältnis leistet. Dies hat zur Folge, dass die für diese Tätigkeiten geschuldete Vergütung sozialversicherungspflichtig ist, mit der Folge, dass Arbeitgeber für die unfreiwilligen „Mitarbeiter“ Sozialversicherungsabgaben zahlen müssen - etwa für die Kranken-, Arbeitslosen- oder Pflegeversicherung, welche abhängig von der Dauer und der Anzahl der „Scheinbeschäftigten“ schnell einen 5-stelligen Eurobetrag erreichen können, was für den Auftraggeber existenzbedrohend sein kann und oft ist.

Doch wann liegt eine Scheinselbstständigkeit vor? Oft sind die tatsächlichen Verhältnisse so unterschiedlich, dass eine Abgrenzung nicht immer trennscharf möglich ist. Vor allem Versicherungsvertreter, Journalisten oder Kurierfahrer sind hier beispielhaft als Berufsgruppen zu nennen.

[weiterführende Informationen]

Anerkennung von Arbeitsunfällen / Berufskrankheiten - Höhe der MdE

Nicht nur Arbeitnehmer oder Schüler und Studenten sind im Rahmen ihrer Tätigkeit gesetzlich unfallversichert. Auch Arbeitgeber, Notfallhelfer oder Blutspender können in den Genuss von Leistungen kommen.

Kommt es zu einem Arbeitsunfall oder einem Wegeunfall, ereignet sich also der Unfall auf dem Weg zu einer versicherten Tätigkeit bzw. auf dem Heimweg, trägt die Berufsgenossenschaft als gesetzlicher Unfallversicherer alle Kosten für die Heilbehandlung und medizinische Rehabilitation. Praxisgebühren oder Zuzahlungen zu Medikamenten sind nicht zu leisten. Und für den Fall, dass ein Versicherter nach einem Unfall seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann, kann eine Umschulung oder Berufsausbildung finanziert werden.

Leistungen werden auch erbracht, wenn ein Versicherter an einer Berufskrankheit leidet. Sind die gesundheitlichen Einschränkungen dauerhaft, wird nach dem Unfall oder der Berufskrankheit eine Unfallrente gewährt.

[weiterführende Informationen]

Anerkennung von Schwerbehinderung

Für Menschen mit Behinderung ist die Anerkennung als Schwerbehinderter oder Gleichgestellter von großer Bedeutung unter anderem in arbeitsrechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht. Maßgeblich ist hierfür der anerkannte GdB. Der Grad der Behinderung (GdB) ist ein Begriff aus dem deutschen Schwerbehindertenrecht. Es handelt sich um eine Maßeinheit für den Grad der Beeinträchtigung durch eine Behinderung.

Für die Feststellung gibt es bundesweite Richtlinien, die sogenannten "Versorgungsmedizinischen Grundsätze". Letztlich entscheidend ist immer eine Gesamtsicht der tatsächlich vorliegenden Beeinträchtigung.

[weiterführende Informationen]

Wechsel von PKV in GKV

Sie sind privat krankenversichert und bereuen diesen Schritt, weil Ihre Prämie in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen ist? Gerade für das nächste Jahr steht wieder eine Steigung an. Haben Sie Kinder, die jetzt auch beitragspflichtig werden, was Sie nicht berücksichtigt hatten?

Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist oft der letzte Ausweg, um die Last der immer steigenden Kosten für die Krankenversicherung abzuwenden. Dies ist nicht so einfach möglich, aber unter gewissen Voraussetzungen gelingt es.

Wir als Fachanwälte für Sozialrecht beraten Sie hierbei gerne.

[weiterführende Informationen]

Vermeidung von Sozialregress

Unter Sozialregress versteht man die Haftung der Kinder für die Eltern. Geläufig ist häufig nur die umgekehrte Konstellation, aber Verwandte in gerader Linie schulden sich Unterhalt, also auch die Kinder ihren Eltern. Bevor Sozialämter Hilfe leisten, prüfen diese gemäß dem Nachrangprinzip der Sozialhilfe, ob Hilfsbedürftige von Angehörigen unterstützt werden können.

So zum Beispiel, wenn die Eltern im Alter nahezu mittellos sind und zum Pflegefall werden, nicht mehr selbst für sich sorgen können, ist eine Unterbringung im Pflegeheim in der Regel unausweichlich. Für diese Kosten können dann, wenn Rente und Pflegeversicherung nicht ausreichen, was die Regel ist, auch die Kinder herangezogen werden - auch dann, wenn jahrzehntelang kein Kontakt mehr zwischen den Kindern und den Eltern bestand.

[weiterführende Informationen]

Sperrfristenvermeidung

Wenn Sie Ihr Arbeitsverhältnis selbst kündigen oder einen Aufhebungsvertrag schließen, ohne dafür einen wichtigen Grund zu haben, wird Ihnen im Regelfall eine Sperrzeit von zwölf Wochen gemäß § 159 Abs. 1 Nummer 1 SGB III auferlegt. In dieser Zeit erhalten Sie dann kein Arbeitslosengeld. Gleiches gilt, wenn Sie fristlos entlassen werden oder verhaltensbedingte Gründe den Ausschlag für eine Kündigung gaben.

Unsere Experten werden daher bereits vor der beabsichtigten Beendigung des Arbeitsverhältnisses beratend tätig, um die Verhängung einer Sperrzeit zu vermeiden und empfehlen die dafür notwendigen Maßnahmen.

[weiterführende Informationen]

Ihr Ansprechpartner
Rechtsanwalt Dirk Erler
Adresse
Comeniusstraße 109
01309 Dresden
Telefon 0 351 318 41 - 0
Email erler@merz-dresden.de

Ihr Ansprechpartner

RA Dirk Erler
Fachanwalt für Verkehrsrecht und Sozialrecht
Adresse

Merz & Stöhr Rechtsanwaltspartnerschaft mbB
Comeniusstraße 109
01309 Dresden

Telefon 0 351 318 41 - 0
Email erler@merz-dresden.de

Oder kontaktieren Sie uns ganz einfach über unser Kontaktformular.
zum Kontaktformular

Unsere weiterführenden Artikel:

Opferanwalt – Ansprüche nach dem OEG

Prüfung Scheinselbstständigkeit

Anerkennung von Arbeitsunfällen / Berufskrankheiten – Höhe der MdE

Anerkennung vom Grad der Behinderung - GdB

Wechsel von der PKV in die GKV

Vermeidung von Sozialregress

Sperrfristvermeidung

Folgen Sie uns.

Veranstaltungen

Leider haben wir momentan keine Veranstaltungen für Sie.
zur Übersicht